Folge “Von Fahnen, Bier und Braten”

Feiertag oder so

Der Tag der Deutschen Einheit ist vorbei und ein Großteil unserer Kollegen – uns eingeschlossen – mussten trotzdem arbeiten. Im heutigen Podcast erzählen wir euch, wie wir den Nationalfeiertag erlebt haben und was so alles im Büro passiert ist. Es geht ein bisschen um die Reaktionen, wenn man eine Schwarz-Rot-Goldene Fahne hisst aber auch darum, dass es doch alles ein großer Spaß ist – die ganzen Sticheleien.

Außerdem hatten wir unseren ersten Gast im Podcast – ich weiss, ist ziemlich früh, hat sich aber so ergeben. Alexander von Halem, Besitzer des Schlossblogs und Podcaster aus Franken ist derzeit bei uns als „Praktikant“ und erzählt uns im Podcast, über seine ersten Eindrücke in Österreich. Vor allem auch, wie es ist, wenn man als Hotelier in einem fremden Hotel übernachtet.

Da wir anfangs über Feiertage sprechen und auch einen kleinen aber sehr interessanten lokalen Feiertag erwähnen, hier noch mal die genaue Erklärung. Es geht ganz genau um den „Liachtbratlmontag“ dessen Name mir entfallen war. An diesem Feiertag wurde in der Stadt Bad Ischl das erste Mal das Licht nach den Sommermonaten angemacht. Von dem, über den Sommer gesparten Geld, wurde den Angestellten der lokalen Unternehmen ein Braten und das ein oder andere Bier spendiert. Auch heute wird dieser Feiertag noch gefeiert und gegen 16:00 Uhr schließen die Unternehmen im Ort im Salzkammergut um mit Ihren Mitarbeitern und dem ganzen Dorf zu feiern.

Genug geschrieben, hört selbst. Heute ist der Podcast etwas länger geworden als in den letzten beiden Folgen und für’s nächste Mal haben wir bereits eine kleine Überraschung für euch.

 

6 Kommentare ↓

6 Kommentare zu “Feiertag oder so”

  1. floh 6. Oktober 2011 um 11:07 #

    schöne idee, schöner sound, aber viiiiiel zu kurz 😉 mehr davon!

    • Julia 9. Oktober 2011 um 14:04 #

      Vielen Dank lieber Floh,

      ich glaube, unsere Kollegen aus Österreich sind froh, wenn wir das Ganz kurz halten 😉 Aber für dich wird es auch mal eine richtig lange Folge geben…vielleicht mal mit dir als Gast !!??

      Liebe Grüße nach Schweinfurt !

  2. Sabine 6. Oktober 2011 um 12:49 #

    Viel besser als beim ersten Topfn gedöns – aber ist lustig anzuhören, weiter so. Und nehmt euch ein Beispiel an Alex und besucht Kärnten 🙂

    • Julia 9. Oktober 2011 um 14:02 #

      Danke liebe Sabine,

      hmmm…na gut. Wir lernen Kärntnerisch und du veträtst uns von den besten Kärnten- Tipps 🙂

  3. eva 7. November 2011 um 10:14 #

    hallo ihr deutschen,

    ich bin österreicherin in deutschland – und, das muss ich sagen: es geht mir gut hier. ich habe nämlich meinen ‚lieblingspiefke‘ geheiratet. davor war ich internationale koodinatorin einer österreichischen uni und hatte in dieser funktion mit deutschen gästen (studierende, lehrende) zu tun, aber auch mit anderen ausländerinnen, die versuchten in österreich deutsch zu lernen bzw. ihr gelerntes deutsch anzuwenden/zu verbessern. na gut. aus dieser doppelten betroffenheit finde ich euren österreichisch-blog eine ganz großartige, interkulturelle weiterbildungsinitiative.
    und nun zum thema nationalfeiertag eine kleine anekdote aus meiner internationalen koordinatoren-zeit:
    eine deutsche kollegin in berlin kommentierte unseren nationalfeiertag am 26. oktober in einem email einst so: ‚österreichischer nationalfeiertag, sowas gibt es? haha. was feiert ihr da eigentlich?‘
    also wir österreicher sind ja grundsätzlich nicht mal annähernd so natur-patriotisch wie die deutschen. und dort wo wir’s sind, gibt es diese natürlichen hemmungen, wie z.b. dass wir halt einfach keine besonders guten fussballer sind. oder dass alpin-schifahren im rest der welt eher ein minderheitenprogramm ist. also, kurz und gut: ich glaube, nur wenige von uns würden auf die idee kommen, am 26. oktober am ausländischen arbeitsplatz die rot-weiß-rote flagge zu hissen. und obwohl ich zugeben muss, dass ich nie so österreichisch war wie jetzt in deutschland, muss ich sagen: der/die denkende österreicher/in (jaja, die gibt es) hat irgendwie immer – sogar im ausland – eine gewisse skeptische distanz zu seinem/ihrem österreichertum. insoferne hat uns der unverhohlene germanische chauvinismus in diesem ‚haha. …‘ überraschend und völlig unvorbereitet getroffen. (aber auch ein wurm von nationalbewusstsein krümmt sich, wenn man ihn tritt.)
    da hätten wir also möglicherweise 2 gründe für die reaktionen auf die deutsche aktion zum tag der deutschen einheit:
    1. wir können eine so ungebrochene, enthusiastisch veröffentlichte beziehung zur eigenen nationalen identität nicht nachvollziehen. 2. wir sind (wie man sieht nicht ganz unberechtigt) misstrauisch, ob umgekehrt österreichischer patriotismus bei den deutschen freunden auf verständnis oder gar positive resonanz stieße. trotzdem hätte das feedback auf eure aktion ein bisschen origineller ausfallen können. immerhin sind wir ja stolz darauf, die besseren kabarettisten zu haben 😉

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  1. schweinfurt und so » schweinfurt und so ausgabe 23 – zuverlässig zum absturz gebracht - 12. Oktober 2011

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